Was ist Ökologie? Definition und Bedeutung

Die Ökologie wird in 3 Kategorien eingeteilt: Demökologie, Autökologie und Synökologie. Populationsökologie ist ein Synonym für Demökologie.

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Ökologie Abbildung
Ökologie Abbildung

Die Definition der Ökologie lautet:

Ökologie stellt die Wechselbeziehungen zwischen Lebewesen und ihrer Umwelt dar. Darüber hinaus setzt sie sich mit dem Stoffhaushalt der zahlreichen Energieflüsse sowie mit der Adaption der vielen Organismen an ihre unterschiedlichen Lebensbedingungen auseinander.

Der Begriff stammt aus dem Altgriechischen. Oikos steht für Haus und Logos für Lehre. Einst war die Lehre der Wechselbeziehungen der Lebewesen lediglich eine Teildisziplin der Biologie. Zu den Begründern der Ökologie zählen die Wissenschaftler Charles Darwin, Johannes Eugenius Bülow Warming, Karl August Möbius, Arthur George Tansley, August Thienemann, Justus von Liebing sowie Ellen Richards. Sie fokussierten sich auf unterschiedliche Bereiche der Ökologie. Diese setzt sich aus verschiedenen Arten zusammen. Die Differenzierung spielt eine wichtige Rolle für weitere Erklärungen.

Dreiteilung der Ökologie

Experten teilen die Ökologie in drei Kategorien ein: Demökologie, Autökologie und Synökologie.

  • Populationsökologie ist ein gängiges Synonym für Demökologie. Diese Lehre befasst sich mit den ökologischen Beziehungen einer Population zu ihrer Umgebung sowie ihrem Ökosystem.
  • Synökologie erklärt die Wechselwirkungen unterschiedlicher Organismen zu ihrer Umgebung
  • Autökologie hingegen beschreibt die Beziehungen eines Individuums zu seiner Lebensgrundlage

Autökologie: das Individuum und seine Umwelt

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, im Jahre 1902, prägte der deutsche Botaniker Carl Schroeter den Begriff Autökologie. Diese befasst sich mit den abiotischen Faktoren: Lichtintensität, Temperatur, Druck der Atmosphäre und mit der Zusammensetzung der Ionen in Gewässern. Zur Autökologie zählen zudem biotische Faktoren: Nahrungsqualität, Wechselwirkung zwischen symbiotischen und parasitischen Arten. Darüber hinaus gehört die Verhaltensweise gegenüber den unterschiedlichen Tierarten ebenfalls in diese Kategorie. In der Autökologie nehmen die Toleranzgrenzen der Lebewesen eine wichtige Rolle ein. Und was ist ein Toleranzbereich? – Das ist eine Begrenzung, welche die Zahlen eines abiotischen Faktors darstellt. Selbst wenn die Ziffern schwanken, bleibt das jeweilige Lebewesen am Leben, weil sein Toleranzbereich innerhalb der Grenzen liegt. Oft dienen Labortests als Versuch, um den tatsächlichen Toleranzbereich festzustellen.

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Die Toleranzen der Autökologie

In der Ökologie existieren unterschiedliche Toleranzen. Die Physiologische gibt den Wertebereich unter Laborbedingungen wieder. Dabei testen Forscher lediglich einen Faktor, wobei sie die anderen Umweltfaktoren nicht verändern. Derartige Experimente zeigen an, inwiefern ein Individuum Schwankungen seiner Umgebung ertragen kann. Ein Beispiel aus der Natur wären die Bodenbedingungen, die Bäume wie die Rotbuche oder die Waldkiefer benötigen, um zu gedeihen.

Die ökologische Toleranz hingegen steht für die Schwankungen gegenüber einem bestimmten Faktor. Sie wird auch ökologische Potenz genannt. Diese Art der Toleranz gibt an, ob ein Individuum überlebt, selbst wenn sich die Umweltfaktoren ändern.

Die Werte, die in dieser Art der Ökologie die Schlüsselfunktion übernehmen, heißen Pessimum, Minimum, Maximum und Optimum. Der Minimalwert steht für die Grenze, welche die Umweltfaktoren tangieren dürfen. Sinkt jedoch ein Wert unterhalb des Minimums, ist das jeweilige Lebewesen zum Sterben verurteilt. Beim optimalen Wert hingegen trifft genau das Gegenteil zu. Das Lebewesen gedeiht und vermehrt sich am besten bei seinem Optimalwert. Der Maximalwert in der Ökologie steht für die obere Grenze. Sofern diese überschritten wird, kann der Organismus nicht mehr überleben. Pessimum liegt im Toleranzbereich, das Lebewesen bleibt zwar am Leben, aber einige vitale Funktionen leiden in diesem Milieu. Die Reproduktion funktioniert nicht, obwohl der Organismus lebt.

Weshalb ist Autökologie als Teilbereich der Ökologie von großer Bedeutung?

Die Autökologie sollte als Teilbereich der Ökologie keineswegs vernachlässigt werden. Als gutes Beispiel für die Veranschaulichung dienen die Arktis und die Antarktis. Diese Gebiete verdeutlichen die Folgen des Klimawandels. Die Temperaturwerte in der Antarktis schwanken zwischen minus 35 bis minus 40 Grad Celsius. Die Eisfläche der Antarktis besteht hauptsächlich aus Festlandeis. Die Arktis weist Temperaturen, die zwischen minus 15 und minus 20 Grad liegen, auf. Der Temperaturunterschied im Vergleich zu der Antarktis resultiert aus dem umgebenden Wasser. Dieses gibt die Wärme an die Eismassen ab. Das Eis, welches die Arktis umgibt, ist Meereis.

Aber was haben nun die Antarktis und die Arktis mit der Autökologie, dem wichtigen Teilbereich der Ökologie zu tun? – Viel.

Die genannten Temperaturen stellen Optimalwerte für die jeweiligen Ökosysteme dar. Und was passiert, wenn diese aufgrund des Klimawandels steigen? – Nichts Gutes. Niedrige Temperaturen in der Arktis stellen eine Voraussetzung für die Funktionsweise des Ökosystems dar. Der Permafrostboden bindet Treibhausgase. Wenn die Temperaturen steigen, kommt er dieser Aufgabe nicht mehr nach. Deshalb spielen die Optimalwerte in der Autökologie eine wichtige Rolle. Im Falle der Arktis sinken diese jedoch kontinuierlich, sie sind auf dem besten Weg, den Minimalwert zu unterschreiten. In der Ökologie, Autökologie am Beispiel der Arktis führt das zu einem langsamen Sterben des Ökosystems. Da sich das Polarmeer der Arktis permanent, aber langsam erwärmt, dominiert der Pessimum. Ein kalkhaltiger Organismus kann in einem Meer, das sauer wird, zwar überleben, aber sich nicht mehr vermehren. Dasselbe trifft auf die Eisbären zu, für sie ist der Wert in der Arktis noch optimal. Nach wie vor vermehren sie sich. Weil sich jedoch die Ökologie in dieser Region ändert, bedeutet das ein Rückgang der Eisbären. Dasselbe trifft auf Robben und Fische zu. Diese Beispiele verdeutlichen, weshalb die Werte der Autökologie eine wichtige Rolle spielen.

Biodiversität - Artenvielfalt am Beispiel von Eisbären
Biodiversität – Artenvielfalt am Beispiel von Eisbären

Demökologie: Wechselbeziehungen zwischen den Populationen

Das Synonym für den Teilbereich der Ökologie lautet Populationsökologie. Sie erläutert die Wechselbeziehungen von Populationen einer Art mit den Gruppen derselben oder einer anderen Art. Demos und Populus sind Bezeichnungen für ein Volk. Der erstere Begriff stammt aus dem Griechischen, der Letztere aus dem Lateinischen. In der Demökologie spielen das Räuber-Beute-Verhalten sowie das Wettbewerbsverhalten der unterschiedlichen Populationen analog zur Synökologie eine wichtige Rolle. Forscher unterteilen die Demökologie in zwei Kategorien: Populationsdynamik und statistische Populationsbeschreibung.

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Statistische Populationsbeschreibung als Teilbereich der Ökologie

Bei der statistischen Populationsbeschreibung analysieren Forscher die Verbreitung und Größe einer Population – den Ist-Zustand. Änderungen spielen eine untergeordnete Rolle. Die Beobachtungen dienen dazu, um Änderungen in mathematische Formeln und Modelle zu überführen. Dadurch lassen sich Prognosen für die Zukunft treffen.

Populationsdynamik in der Ökologie

Die Demökologie als Teilbereich der Ökologie umfasst die Populationsdynamik. Veränderungen fungieren als Schlüsselfaktor. Wie ändert sich die Größe einer Population? Breitet sie sich aus oder sinkt ihr Bestand an Artgenossen? Wie ist das Verhalten gewisser Populationen untereinander und gegenüber ihrer Umgebung? Mit diesen Fragen befasst sich die Populationsdynamik der Demökologie.

Untersuchungspunkte in der Demökologie

In der Populationsökologie dienen zahlreiche Untersuchungspunkte als wichtige Indizien über das Verhalten einer Population. Die Größe fungiert als wichtiger Anhaltspunkt. Daneben integrieren Forscher die Struktur sowie den Aufbau der Population in ihre Untersuchungen. Nicht nur die Hierarchien, sondern auch die Geschlechter-, Alters- und Rollenverteilung sind wichtige Grundlagen für eine anschauliche Darstellung der jeweiligen Population. Die Wechselbeziehungen der Populationen mit ihrer Umgebung fließen in die Forschungen mit ein.

Die Bestandszahlen agieren als der „Faktor“, der für die Analyse einer Population erforderlich ist. Insbesondere bei einem Artenschwund verlassen sich Experten auf die Bestandszahlen. Sie vergleichen diese mit den vorigen Jahren. An dieser Stelle eignet sich das Thema „Überfischung“ als gutes Beispiel. Der Bestand an Lachs sinkt kontinuierlich. Die hohe Nachfrage beschleunigt einen Rückgang der Population. Der Vergleich der Bestandszahlen belegt diesen Sachverhalt.

Allerdings sind nicht nur Aktivitäten der Privathaushalte, Unternehmen oder Staaten für den Rückgang einer Population verantwortlich. Innerhalb der Volksgruppen existiert ein beobachtetes Räuber-Beute-Verhalten. Um dieses Verhalten zu erläutern, nutzen Wissenschaftler die Volterraschen Regeln.

  • Die erste Volterrasche Regel besagt, dass die Populationskurven von einem Fressfeind und dessen gewählter Beute zeitabhängig sind. Dabei folgt das Maximum der Fressfeinde der Beutepopulation.
  • Laut der zweiten Volterraschen Regel schwanken die Populationskurven der Beute und der Fressfeinde um einen bestimmten Mittelwert.
  • Die dritte Volterrasche Regel steht für eine rasche Vermehrung der Beutetiere, denn wenn ein Rückgang der Fressfeind- und Beutepopulation eintritt, verbreiten sich die Beutetiere wesentlich schneller als deren Fressfeinde.

Konkurrenzbeziehungen sind nicht nur in der Demökologie, sondern in der gesamten Ökologie von Bedeutung. Bereits innerhalb einer Art findet ein Wettbewerbsverhalten statt. Dabei steht die interspezifische Konkurrenz für den Wettbewerb zwischen den Volksgruppen unterschiedlicher Arten. Wohingegen die intraspezifische Konkurrenz das Wettbewerbsverhalten innerhalb einer Volksgruppe widerspiegelt. In der Demökologie existiert zudem eine Konkurrenzvermeidung. Dabei meiden bestimmte Arten Gebiete, in welchen andere Populationen leben, um einem Konkurrenzkampf aus dem Weg zu gehen.

Kooperationen sind jedoch in der Demökologie genauso gut möglich. In der Natur haben Forscher dieses Verhalten bei Löwen und Wölfen beobachtet. Rudel-Tiere kooperieren miteinander, um gemeinsam auf die Nahrungsjagd zugehen. Dadurch reduzieren sie den Kampf und die Nahrungskonkurrenz.

Der Klimawandel wird immer stärker
Der Klimawandel wird immer stärker

Welche Rolle spielt die Demökologie als Teilbereich der Ökologie in der Wirtschaft?

Die Antwort auf diese Frage lautet: eine große. Weshalb? – Weil die Ökologie für den Lebensraum von Mensch, Tier und Pflanze verantwortlich ist. Wird diese zerstört, sinken die Populationsbestände. Erwärmung der Gewässer entsteht durch einen Klimaanstieg. Manche Fischbestände sterben jedoch in wärmeren Gewässern aus. Auch schmelzende Eisberge sind ein klassisches Resultat der Klimaerwärmung. Dadurch existiert immer weniger Permafrostboden, der dem Treibhauseffekt entgegenwirkt. Deshalb spielen die Ergebnisse der Demökologie eine wichtige Rolle für Unternehmen, aber auch für Privathaushalte. Sie eignen sich als Grundlage für weitere Entscheidungen der Wirtschaftsakteure.

Synökologie – ein wichtiger Teilbereich der Ökologie

Die Ökologie stellt die Wechselwirkungen innerhalb eines Ökosystems dar. Dabei erfolgt eine Einteilung der Beziehungsarten in verschiedene Teilbereiche der Ökologie. Das Synonym für Synökologie lautet Gemeinschaftsökologie. Sie untersucht negative und positive Beziehungen zwischen den verschiedenen Organismen gleichermaßen. Parasitismus, Mutualismus, Räuberverhalten und das Konkurrenzverhalten zählen zu den Forschungsgebieten der Ökologie.

Das Konkurrenzverhalten repräsentiert die Verhaltensstruktur zwischen Arten sowie Organismen, die um dieselbe Ressource kämpfen. Das interspezifische Wettbewerbsverhalten spiegelt lediglich beschränkte Situationen wider. Schließlich zeichnen sich unterschiedliche Arten durch andersartige Bedürfnisse aus. Bei einem ähnlichen Ressourcenverhalten steigt die Anzahl der Konflikte. Das Konkurrenz-Ausschluss-Prinzip widmet sich dieser Thematik. Beim Konkurrenzverhalten stehen Lebewesen unterschiedlicher Arten in einem Wettbewerb zueinander. Sie beeinflussen sich zudem gegenseitig. Forscher haben Extremsituationen beobachtet, in welchen eine Art die gesamte Ressource für sich beansprucht. Deshalb ist die andere Art entweder zum Sterben verurteilt oder dazu gezwungen, auf einen anderen Rohstoff auszuweichen. Den Prozess des Wechsels auf eine andere Ressource bezeichnen Wissenschaftler als Konkurrenzverminderung. Dadurch entsteht eine friedliche Koexistenz. Zangenlibellen und Keiljungfern leben beide an Flüssen. Doch die Libelle dient als hervorragendes Beispiel für das Sprichwort: „Der Klügere gibt nach.“ Sie ändert ihr Verhalten, weicht stattdessen auf andere Rohstoffe aus und bevorzugt ein pazifistisches Miteinander.

Räuber-Beute-Verhalten – Weshalb zählt dieses zu den Untersuchungspunkten der Synökologie? – Weil es die Wechselbeziehungen zwischen den Individuen unterschiedlicher Spezies beobachtet: Parasiten-Wirte- und Räuber-Beute-Systeme. Unterdessen erfolgt eine intensive Untersuchung der Änderung einer Population unter Berücksichtigung des Räuber-Beute-Verhaltens. Für die Darstellung der Zusammenhänge der Beziehungen ziehen Wissenschaftler die Volterraschen Regeln heran.

Das Gesetz der periodischen Zyklen besagt, dass sich die Populationszyklen der Beute und Räuber bei denselben Umweltbedingungen phasenweise verschieben. Über einen längeren Periodenzyklus wiederum schwanken die Zyklen um einen bestimmten Mittelwert. Dafür steht das Gesetz der Mittelwerte in der Gemeinschaftsökologie. Daneben dominiert das Gesetz der Störung der Mittelwerte. Dieses tritt ein, wenn Beute und Räuber negativ beeinflusst werden. Das passiert dann, wenn deren Lebensraum zerstört wird: Schmilzt die Eisdecke, dann stirbt langsam der Eisbär und nach ihm seine Beute. Das Gesetz der Störung der Mittelwerte verdeutlicht, dass bei einem negativen Einfluss stets zuerst der Räuber „ausstirbt“, ehe dann die Beute an der Reihe ist. Zudem nimmt bei der Störung des Mittelwertes anfangs die Anzahl der Beute zu, da der Räuber weniger präsent ist. So würde ich auch die Ökologie erholen, wenn Unternehmen und Haushalte ihre Aktivitäten an deren Bedingungen anpassen würden.

Parasitismus agiert als weiteres, wichtiges Thema in der Ökologie, insbesondere der Synökologie. Parasiten ernähren sich von anderen Lebewesen und schaden dabei dem Organismus, welchen sie als Nahrungsgrundlage zweckentfremden. Darüber hinaus existieren fakultative Parasiten. Sie leben lediglich für eine gewisse Zeit auf ihren Wirten. Die Larven der Flussmuscheln nutzen die Kiemen der Fische, um diesen das Blut auszusaugen. Auf diese Weise überleben sie, ehe sie sich zu unschädlichen, harmlosen Flussmuschen entwickeln. Obligate Parasiten hingegen nutzen ihren Wirt solange sie am Leben sind: Sie wechseln diesen nur im Laufe ihrer Existenz. Parasitoide töten ihren Wirt, sobald sie ihn nicht mehr brauchen.

In der Ökologie spielt die Symbiose eine zentrale Rolle. Sie symbolisiert die Lebensgemeinschaft zwischen unterschiedlichen Arten. Von einem obligaten Mutualismus sprechen Wissenschaftler, wenn zwei verschiedene Arten ohne einander nicht überleben können. Bei der Protokooperation hingegen sind die Arten nur für eine gewisse Zeit aufeinander angewiesen.

Aus den genannten Erklärungen geht hervor, wie komplex die Zusammensetzung der Ökologie ist. Zudem besteht sie aus wichtigen Teilbereichen. Die Ökologie funktioniert jedoch nur, sofern sie intakt ist. Störungen von außen verursachen einen Selbstzerstörungsprozess. Das Beispiel mit der schmelzenden Eisdecke der Arktis und Antarktis verdeutlicht diesen Sachverhalt. Woher resultieren allerdings negative Externalitäten? – Aus den Aktivitäten der Wirtschaftssubjekte. Staaten, Unternehmen und Privathaushalte sind aufgrund ihres Lebensstils nicht ganz unschuldig an den negativen Änderungen, welche die Ökologie hinnimmt.

Inwiefern hängt Ökologie mit Ökonomie zusammen?

Aufgrund der zahlreichen Umweltveränderungen rückt die Bedeutung der Ökologie stets in den Vordergrund. Sie stellt nicht nur die Lebensgrundlage von Tieren und Pflanzen dar, sondern dient auch als Existenzgrundlage des Menschen. Über einen langen Zeitraum ignorierte ein Großteil der Unternehmen die Wichtigkeit der Ökologie. Stattdessen überließen gewinnorientierte Organisationen den gemeinnützigen Interessenverbänden den Kampf um den Erhalt der Ökosysteme. Ganze Staaten und nicht nur eine Vielzahl der Firmen fokussierten sich auf die Schätze, welche die Ökologie liefert. Dabei spielte es eine untergeordnete Rolle, ob es sich um Bodenschätze, Tiere oder Pflanzen handelt. In jeglicher Hinsicht folgte ein gewinnorientiertes, kurzfristiges Denken, welches zu einer Ausbeutung und Zerstörung der Ökologie geführt hat. Negative externe Effekte standen an der Tagesordnung. Dieser Begriff steht dafür, dass diejenigen, welche der Ökologie erhebliche Schäden zugefügt haben, finanziell nicht dafür aufgekommen sind. Nicht nur die Ökologie, sondern auch die Ökonomie gehen aus diesem Verhalten auf lange Sicht als Verlierer hervor.

Glücklicherweise findet mittlerweile in dieser Hinsicht ein Umdenken statt. Unternehmen haben erkannt, dass der Respekt gegenüber der Ökologie eine wichtige Rolle für die friedliche Koexistenz des Menschen mit der Natur spielt. Die Libelle passt ihr Verhalten an einem Fluss an, um in Frieden mit der Keiljungfer zu leben. Beide Arten vermehren sich dadurch ungestört. Diesem Trend folgen inzwischen auch Unternehmen, indem sie das Ziel verfolgen, eine friedliche Koexistenz zwischen Mensch und Ökologie zu schaffen; auch wenn der Weg zum Ziel möglicherweise Lichtjahre entfernt ist.

Die 3 Säulen der Nachhaltigkeit
Die 3 Säulen der Nachhaltigkeit @Von Felix Müller – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0,

Nachhaltigkeit in der Ökologie – das Ziel verantwortungsbewusster Unternehmen

Mittlerweile dominiert der Grundsatz „Das Einhalten der Nachhaltigkeit in der Ökologie erhöht den Nutzen für die Umwelt und den Menschen.“ Widerstandsfähigkeit, Vitalität und eine Verbesserung der Ökosysteme resultieren aus einem Respekt gegenüber der Ökologie. Um diese Art der Wertschätzung unter Beweis zu stellen, verfolgen immer mehr Unternehmen das Nachhaltigkeitsprinzip. Sie zielen darauf ab, nicht erneuerbare Rohstoffe durch nachwachsende Ressourcen zu ersetzen. Zudem kompensieren sie die CO2-Emissionen, die sie verursacht haben, indem sie in Projekte wie Windkraftanlagen investieren. Darüber hinaus haben sich zahlreiche Betriebe vorgenommen, weitestgehend Plastik aus ihrem Produktionsprozess zu verbannen. Sie weichen stattdessen auf flüssiges Holz wie Lignins aus. Bambus fungiert ebenfalls als Ersatzrohstoff, der nicht als ungebetener Gast im Ozean landet. Diese Bemühungen stecken zwar noch in den Kinderschuhen, doch sie stellen für den Erhalt der Ökologie eine sinnvolle Alternative dar.

Zu den weiteren, befriedigenden Maßnahmen von Unternehmen zählt ein gezieltes Abwasser- und Abfallmanagement: Mülltrennung und Recycling von Abwässern. Eine Reduktion von giftigen Chemikalien gehört zu den effektiven Maßnahmen. Das trifft vor allem auf die Reinigungsprodukte zu. Erzeugnisse, die aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen, sind nicht nur nachhaltig, sondern auch gesundheitsschonend. Anstatt der Nutzung des Standby-Modus erfolgt ein Ausschalten der Geräte. Bei der Materialnutzung steigen verantwortungsbewusste Unternehmen auf wiederverwertbare oder auf biologisch angebaute Stoffe um.

Ökologie respektieren – Vorteile genießen

Unternehmen, die sich dazu entschließen, das Thema Ökologie ernst zu nehmen und einen Fachmann engagieren, profitieren von zahlreichen Vorzügen, die sich positiv auf ihren Umsatz auswirken. Diejenigen, welche die Ökologie schützen, generieren Wettbewerbsvorteile. Arbeitnehmer, Partner und Auftraggeber bleiben der jeweiligen Organisation treu. Dadurch steigt das positive Image des Unternehmens. Ein hohes Ansehen wiederum stärkt die Kundenbindung und erleichtert die Neukundenakquise.

Fazit zur Ökologie

Die Berücksichtigung der Ökologie sollte für sämtliche Wirtschaftsakteure als Leitidee fungieren: Für Privathaushalte und Unternehmen gleichermaßen. Die Aktivitäten und Bedürfnisse der Wirtschaftssubjekte haben zu maßgeblichen Störungen der Ökologie beigetragen. Deshalb besteht die Aufgabe der Staaten, Unternehmen und Privathaushalte darin, das Gleichgewicht in der Ökologie weitestgehend herzustellen. Experten sollten den Verantwortlichen beweisen, weshalb sich der Erhalt der Ökologie für jeden Einzelnen rentiert. Der tropische Regenwald dient als ideales Beispiel für diesen Beweis. Er agiert als Lunge der Erde und dient als natürliche Klimaanlage. Für die Senkung der CO2-Emissionen ist er unverzichtbar. Zudem dient er als Lebensgrundlage für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Außerdem ist er das Zuhause von Naturvölkern. Er liefert zahlreiche Nahrungsmittel und Medikamente. Wenn er jedoch abgeholzt wird, verschwinden mit ihm die genannten Vorteile. Das Holz, welches beim Fällen als Resultat weiterverarbeitet wird, ist weitaus weniger wert.

In der Demökologie kooperieren bestimmte Arten miteinander, um einen größeren Nutzen aus ihrer „Beute“ zu erzielen. Dasselbe trifft auf sämtliche Wirtschaftssubjekte zu: Eine Kooperation mit der Ökologie stellt für alle Beteiligten einen erheblichen Mehrwert dar. Auch das Konzept der Konkurrenzverminderung aus der Synökologie dient als wertvolles Beispiel für ein friedliches Miteinander. Dieses sollten Unternehmen als Basisgrundlage nutzen, um den Schaden, welchen sie der Ökologie hinzufügen, so gering wie möglich zu halten.

Quellenangabe:

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